Diese Seife hat eine sehr seltene, besondere Basiszutat, denn der Riesenmammutbaum ist eigentlich in Kalifornien beheimatet. Tatsächlich jedoch wachsen hier in Schwaben eine beträchtliche Anzahl Mammutbäume. Mehr zu den legendären Württemberger Mammutbäumen findet ihr hier.

Trotz der überschaubaren Zutaten hat die Seife alles was für eine sanfte Hautreinigung notwendig ist. Der Mammutbaum-Ölauszug wirkt sanft antiseptisch und leicht schmerzlindernd. Der hohe Anteil an unverseifbaren Fetten sowohl im Olivenöl, als auch in der Sheabutter pflegen die Haut nachhaltig. Das Kokosnussöl sorgt für reichlich Schaum und eine angenehme Haptik.

Ätherisches Mammutbaumöl ist käuflich nicht erhältlich, daher habe ich es durch das ähnlich wirkende Edeltannenöl ersetzt. Dieses wirkt hautberuhigend und entzündungshemmend.

Der erdige Duft der Seife erinnert an einen Spaziergang durch den sommerlichen Nadelwald, unbeschreiblich balsamisch und sanft harzig.

Vorbereitend wird ein Ölauszug aus Olivenöl und Mammutbaumzweigen nach dieser Anleitung hergestellt.

  • Die frischen Mammutbaumzweige klein schneiden und mit heißem Wasser übergießen. Den Aufguss etwa 20 Minuten ziehen lassen, abseihen und abkühlen lassen.
  • Aus NaOH und kaltem Mammutbaum-Sud unter Berücksichtigung der Sicherheitsregeln die Lauge herstellen, beiseitestellen und abkühlen lassen.
  • Kokosnussöl und Sheabutter sanft schmelzen, Olivenöl hinzufügen und die Mischung auf ca. 40° abkühlen lassen.
  • Die Lauge zum Öl gießen und die Mischung mit Hilfe des Mixstabes zum Andicken bringen.
  • Nach dem Andicken das ätherische Edeltannen unterrühren.
  • In die vorbereitete Form füllen, zudecken und gut isolieren. Nach einem Tag Ruhephase kann die Seife geschnitten bzw. ausgeformt werden.