Der gemahlene Samen der Guarana hat ähnlich stimulierende Eigenschaften wie die Kaffeebohne. Guarana fördert die Durchblutung der Haut und vitalisiert sie. Daher wird Guarana in der Kosmetik zur Vorbeugung von Cellulitis und Faltenreduzierung eingesetzt. Für dieses Rezept habe ich das Gurana-Pulver mit hautstraffenden, reichhaltigen Öle kombiniert. Die Ucuuba-Butter wird durch Kaltpressung aus den Samen des Ucuuba-Baumes gewonnen. Dieser ist ebenso wie die Guaranapflanze in Südamerika heimisch. Ucuuba-Butter und Sheabutter sind reich an ungesättigten Fettsäuren und unverseifbaren Fetten, die der Pflege unserer Haut zu Gute kommen. Ucuuba-Butter hat einen recht eigenwilligen, würzigen Geruch, der an Muskat erinnert. Um den Eigengeruch der Zutaten nicht zu stören, habe ich der Seife kein Duftöl oder ätherisches Öl beigefügt. Wenn die Seife doch einen Duft haben soll, dann empfehle ich das Duftöl Fresh Guarana von Alpe-Cos.

Das Ergebnis war eine sehr gut schäumende Seife, die ein angenehmes Hautgefühl hinterlässt. Sowohl Körper als auch Gesicht sind nach der Reinigung warm und sanft durchblutet.
Sheabutter und Ucuuba-Butter sanft schmelzen, flüssige Öle hinzufügen und die Mischung auf ca. 40° abkühlen lassen. Aus NaOH und gefrorener Kokosmilch unter Berücksichtigung der Sicherheitsregeln die Lauge herstellen. Die Lauge sofort zum Öl gießen und die Mischung mit Hilfe des Mixstabes zum Andicken bringen. Nach dem Andicken den gemahlenen Guarana-Samen (Guarana-Pulver) in den Seifenbrei einrühren. Den Seifenbrei in die vorbereiteten Formen füllen und kalt stellen. Nach einem Tag Ruhephase kann die Seife ausgeformt werden.