Schwefel ist ein natürlich vorkommendes Mineral und wurde bereits in der Antike als Arzneimittel, sowie als Desinfektionsmittel zur Verhütung von Infektionskrankheiten verwendet.
Schon im Neuen pharmaceutischen Manual von 1894 steht: „Der Seife Wohlgeruch zu geben ist ziemlich überflüssig, da der Schwefelgeruch immer vorhalten wird.“ Hier wird die Schwefelseife im Badewasser aufgelöst, um Mensch und Tier von Parasitenbefall zu befreien. Den strengen Schwefelgeruch der Seife konnte ich selbst durch die Zugabe der unterstützenden, ätherischen Öle nicht gänzlich entschärfen können.

Diese sehr gut schäumende Seife eignet sich hervorragend zur Reinigung entzündlicher, unreiner Haut. Doch auch als Shampoo wirkt diese Seife gegen fettige und schuppige Kopfhaut. Der hohe Anteil an Olivenöl verleiht nachhaltige Pflege, Kokosnussöl und Rizinusöl spenden üppigen Schaum. Die Inhaltsstoffe der Brennnessel regen die Durchblutung der Kopfhaut an, daher habe ich die Wirkstoffe des Heilkrauts im Olivenöl ausgezogen.